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Beispiele
Weil vielleicht nicht jedem Rollenspiel-Neuling völlig klar ist, was wir unter "gutem" Rollenspiel verstehen, das wir uns von Euch wünschen, haben wir hier ein paar ausführlichere Beispiele in Form von Situations-Ausschnitten sowohl für gutes als auch für schlechtes Rollenspiel ausgewählt bzw. verfasst, die das verdeutlichen sollen.
Zunächst ein gutes Beispiel:
Als Erklärung der Situation genügt es zu wissen, dass Yelea, Priesteranwärterin ihres Glaubens-Ordens, im Menschengewühl der Straßen von einem Räuber festgehalten wurde, der ihr Geld rauben will. Es gelingt Yelea, in der Menschenmenge unterzutauchen und zu fliehen, doch nun hat sie sich in eine Sackgasse verirrt - als sie sich umdreht, taucht der Räuber auf und versperrt ihr den Rückweg... (der Räuber ist ein NSC (Nicht-Spieler-Charakter) ohne Namen, der von der Spielerin von Yelea kurzfristig erfunden wurde)
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Yelea: Deutlich spürt sie das harte Gestein der Mauer im Rücken, als sie sich dagegen presst. Auf ihrer Stirn stehen kleine Schweißperlen und eine riesige Faust drückt ihren Magen zusammen, als der Mann näherkommt. Er ist mittelgroß, unrasiert und die strähnigen Haare sind ungepflegt im Nacken gebunden. Seine ohnehin abgenutzten Kleider wirken im Regen noch armseliger. Dieser Mann hatte in seinem Leben noch keinen Dukaten ehrlich verdient und als er sie nun angrinst, entblösst er schwarze Zahnstumpen. Er bleibt dicht vor ihr stehen und sie wendet das Gesicht ab, er stinkt ekelhaft. Er starrt sie an und er berührt fast ihre Wange als er ihr ins Ohr zischt. "Nun, Täubchen... wenn du mir dein Gold nicht geben willst, dann hole ich mir etwas anderes..." Er packt ihr Haar und reißt ihr den Kopf brutal nach hinten. Ein Schrei entkommt ihr und er lacht ihr ins Gesicht während sie seine Hand unter ihrem Mantel spürt. Ihr wird schlecht und die Panik droht sie zu übermannen.
Doblaing (ein Krieger, der Yelea vor Kurzem kennengelernt hat): Doblaing ist in ein Gassengewirr geraten in dem er rasch die Orientierung zu verlieren droht. Winzige Wege zwischen steilen, engen Häuserschluchten, die alle das gleiche verschnörkelte Fachwerk zu zeigen scheinen, sind ringsum ihn. Es ist fast stockdunkel hier, die wenigen Laternen, die brennen, sind völlig verrusst und spenden kaum Licht. Fast wäre er auf eine Katze getreten, die mitten auf der Strasse eine tote Ratte frisst. Doblaing unterdrückt einen Fluch und geht weiter. Seine Bewegungen haben etwas ruheloses, unberechenbares bekommen. In diesem Labyrinth sind kaum Menschen unterwegs und die wenigen, die er sieht gehen ihm rasch aus dem Weg... dann hört er sie schreien.
Yelea: Er drängt sie in die Ecke, während sie versucht sich loszumachen, sie hat das Gefühl, er müsse ihr gleich die gesamten Haare ausreißen. Noch schlimmer aber ist die Angst, die sie nun hat... Das kann er nicht tun, das darf er nicht... Mein Gelübde... NEIN! Der Mann drängt sie zu Boden und reißt ihr den Mantel auf, und als sie merkt, wie wirkungslos ihre Gegenwehr an ihm abprallt, beginnt sie zu schreien, doch er presst sofort seine dreckige, schwielige Hand hart auf ihren Mund und erstickt ihre Schreie damit. Sie glaubt verrückt zu werden als sie seine kalte Hand auf der Haut unter ihrer Tunika spürt, während er sie mit seinem ganzen Körpergewicht in den nassen Straßendreck drückt.
Doblaing: Im nächsten Augenblick ist er fort, schwebt einen Herzschlag lang grotesk zappelnd über ihr und das letze was sie sieht ist der ungläubige Ausdruck auf seinem Gesicht... dann wird er hochgerissen und von einem großen Schatten gegen die nächste Mauer geschleudert. Noch bevor er zusammensinken kann hat Doblaing ihn an den Haaren gepackt, hochgezerrt, umgedreht und ihm wortlos und ohne sich weiter mit ihm aufzuhalten mit einem hässlich knirschenden Krachen das Genick gebrochen. Dann dreht er sich um. Sie liegt immer noch in der Ecke, in die sie gedrängt wurde und starrt aus riesigen Augen zu ihm hoch. "Yel..." er ist so erleichtert, dass sie lebt, dass er kein Wort herausbringt. "Yelea..." Ihre Kleider sind zerrissen. "Es ist vorbei." Sie ist leicht wie eine Feder, als er sie hochhebt und auf die Füsse stellt, aber er kann sie nicht loslassen. Er muss spüren, dass sie lebt und atmet und so hält er sie fest im Arm, eingehüllt in seinen Umhang und seine Wärme und atmet den Duft ihres Haares.
Yelea: Es geschieht so schnell, sie ist vor Schock wie gelähmt, und sie hört ein krachendes Geräusch, dann ist alles vorbei und sie spürt wie sie aufgehoben wird. Ihre Knie drohen nachzugeben und sie zittert wie Espenlaub. "Doblaing..." Sie schlingt die Arme um ihn und beginnt zu schluchzen. Die Angst steckt ihr in den Knochen, und sie mag nicht daran denken, was eben fast geschehen wäre. "Doblaing... bitte bring mich weg hier" Sie wagt nicht loszulassen, weil dann wohl ihre Knie nachgeben würden.
Doblaing: "Schschsch..." Doblaing hält sie fest und streicht beruhigend über ihr Haar und ihren Rücken. Bis auf ein paar hässliche Prellungen und Schürfwunden scheint sie äußerlich unverletzt. Ihr Haar ist seidenweich unter seinen Händen. "Es ist vorbei", wispert er in ihr Ohr, die Stimme rauh vor Erleichterung. Er macht einen großen Schritt über den seltsam verdreht am Boden liegenden Toten ohne sie loszulassen und trägt sie wie ein Kind. Sie ist völlig durchnässt, ihr Kleid und Mantel sind besudelt und zerrissen und sie zittert wie ein frierendes Kätzchen. "Ich bringe dich in die Harfe..."
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Als schlechtes Beispiel hier nun die gleiche Szene in einer Variante, wie man es nicht schreiben sollte:
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Yelea: Langsam kommt der Mann auf Yelea zu, die Mauer in ihrem Rücken. "Kein Gold? Dann nehm ich mir halt was anderes." Yelea schreit auf, dann wird ihr schlecht, als der Mann sie lachend an den Haaren packt.
Doblaing Doblaing irrt durch die Gassen, als er einen Schrei hört, dem er sogleich folgt. Yelea?
Yelea: "Hilfe!!" Der Mann drückt Yelea zu Boden und fängt an, sie zu befingern, Yelea hat schreckliche Angst.
Doblaing: Doblaing kommt in die Gasse und sieht, was los ist. Er fackelt nicht lange und bricht dem Mann einfach das Genick, nachdem er ihn von Yelea fortgezerrt hat. "Yel..." Er sieht sie an. "Yelea, gehts dir gut? - Es ist vorbei..."
Yelea: Yelea ist viel zu verängstigt und zittert überall, als dass sie irgendwas sagen könnte.
Doblaing: Der Krieger zieht Yelea vorsichtig hoch und legt tröstend seine Arme um sie.
Yelea: Sie fällt ihm um den Hals und heult sich an seiner Schulter aus.
Doblaing: "Es ist alles gut... alles vorbei..."
Yelea: "Bring mich nach hause - bitte."
Doblaing: "Mach ich." Doblaing trägt Yelea auf seinen Armen in die Goldene Harfe und lässt den Toten links liegen.
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Der Unterschied dürfte klar erkennbar sein, oder?


Ein weiteres Beispiel
Nun ist es wohl so, daß eine Situation wie oben nicht gerade jeden Tag stattfindet. Was viel häufiger geschehen wird, sind vermutlich Begegnungen und Gespräche auf dem Marktplatz oder in einem Gasthaus, vor allem in der 'Goldenen Harfe'. Deshalb auch zu so einer Situation nochmal je ein positives und negatives Beispiel.
Zunächst wieder das gute Beispiel:
Die Situation: ein Mann namens Grogaurus, der erst seit wenigen Tagen in der Stadt ist, betritt die Goldene Harfe. Durch vorangehende Posts im Thread ist klar, daß sich hier im Moment mehrere Chars befinden und z.T. miteinander unterhalten, der Gastraum ist also alles andere als leer...
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Grogaurus: Ein großgewachsener, kräftig gebauter Mann betritt den Gastraum. Zahllose Falten und Flecken sowie feinste Risse und aufgescheuerte Stellen in seiner Kleidung aus Wildleder zeugen von einem vermutlich rauhen Leben - ob in der Wildnis oder eher im Sumpf von Großstadtgassen, vermag wohl kaum ein Beobachter zu erraten. Die einzig sichtbare Bewaffnung ist ein langes, beinahe elegant gebogenes Messer in einer Lederscheide an seinem Gürtel.
Grogaurus bleibt hinter der Tür stehen und sieht sich im Schankraum aufmerksam um. Der typische Gasthausgeruch - eine teils beißende, teils angenehme Mischung aus Braten, Bier, Eintopf, Schweiß, Met, Rauch und Wein - ströhmt ihm in die Nase und läßt seine Augen sich instinktiv zu schmalen Schlitzen verengen, und der Lärm der vielen Gespräche betäubt fast seine Ohren, während ihm drei Elfen an einem Tisch auffallen, die sich angeregt miteinander unterhalten und dabei den neuen Gast vermutlich noch nicht bemerkt haben. An einem anderen Tisch sitzt ein Zwerg vor seinem Essen und scheint von seiner Umwelt nicht viel wissen zu wollen. Bei Zwergen sieht das immer so aus; in Wirklichkeit wird er mich beobachten, seit ich die Tür geöffnet habe. Ein Grinsen umspielt bei dem Gedanken für einen Augenblick seine Lippen, doch sein Blick ist längst zu einer Gestalt an einem kleinen Tisch in der hintersten Ecke gewandert, deren Gesicht im Schatten einer schwarzen Kapuze verborgen ist. In jeder Kneipe scheint es diese stillen Beobachter zu geben.
Auch viele weitere Gäste sitzen an den übrigen Tischen und am Tresen: größtenteils Menschen und Elfen sowie eine Handvoll Gnome, Zwerge und für Grogaurus etwas fremd wirkende und auf den ersten Blick in Bezug auf die Volkszugehörigkeit nicht näher definierbare Gäste; meist einfache Handwerker, Bauern oder Krieger, aber um einen Tisch haben sich auch fünf oder sechs gut gekleidete Händler versammelt, die vielleicht Neuigkeiten über Handelsbeziehungen austauschen oder ihren Unmut über die Priese anderer Händler auslassen. Hinter dem Tresen steht der Wirt - ein weiterer Zwerg - und bedient seine Gäste und verteilt Anweisungen an seine Bediensteten, die ständig durch den Schankraum eilen, um nahezu unermüdlich und stets mit einem Lächeln die Wünsche der Gäste zu erfüllen.
Da es keine freien Tische mehr gibt und auch am Tresen kein Platz mehr ist, geht Grogaurus langsam auf den hinteren Tisch zu, an dem die Gestalt mit der Kapuze sitzt. Die Schritte seiner schweren Stiefel gehen im Lärm der Taverne dabei beinahe unter. Vor dem Tisch bleibt er stehen und deutet zum Gruß ein Nicken an, sein Gesicht bleibt jedoch ohne jede Regung. "Shorga zum Gruße." In diesem Moment fällt Grogaurus ein, daß ihm noch gar nicht bekannt ist, welche Gottheiten hierzulande verehrt werden. Schon zu spät... "Erlaubt ihr mir, mich zu euch zu setzen?"
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Anmerkung: Die meisten anwesenden Gäste und deren momentane Beschäftigung hat der Spieler von Grogaurus den vorangegangenen Posts entnommen und mit eigenen Empfindungen und Gedanken versehen, einige andere ('Auch viele weitere Gäste...') dagegen frei erfunden.
Dieser Beispiel-Post ist recht lang. Natürlich verlangt niemand von Euch ganze Romane; das Beispiel soll nur verdeutlichen, wieviel man aus der simplen Situation (Jemand betritt das Gasthaus) machen kann.
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Lerg Bevyaris (der Mann mit der Kapuze): Lerg bemerkt den Fremden natürlich, als er die Harfe betritt und die Leute im Schankraum beobachtet, auch das Grinsen, als sein Blick über den Zwerg streift, bleibt ihm nicht verborgen. Was es da wohl zu grinsen gibt? Als der Fremde sich auf seinen Tisch zubewegt, führt Lerg seinen Metkrug an den Mund, trinkt einen Schluck und setzt den Krug nicht wieder ab. Der Mann steht nun vor ihm, doch Lerg erwidert den Gruß zunächst nicht, sondern mustert ihn nur eine ganze Weile schweigend, sein Gesicht weiter im Schatten der schlecht beleuchteten Gastraumecke und seiner Kapuze verbergend. Neben der zerschlissenen Lederkleidung fällt ihm auch eine große, schlecht verheilte Narbe auf dem Handrücken des Mannes auf. Warum kommt er ausgerechnet zu mir? Es gibt noch so viele andere Tische, an denen mindestens ein, zwei Plätze frei sind. Wer setzt sich schon freiwillig zu jemanden in einer finsteren Ecke?
Nach ungefähr einer Minute des Schweigens stellt Lerg seinen Krug auf den Tisch zurück, nickt dem Fremden zu und deutet ihm mit der linken Hand, sich zu setzen.
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Anmerkung: Dass Grogaurus eine Narbe auf dem Handrücken hat, hat Lergs Spieler Grogaurus' Char-Beschreibung im "Die Stadtbewohner"-Board entnommen und nicht frei erfunden.
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Grogaurus: Grogaurus ist nicht wirklich verwundert, daß der Mann - er vermutet, daß es sich um einen Mann handelt; Welche Frau würde schon so herumlaufen? - bis jetzt nichts gesagt hat. So setzt er sich ohne weitere Worte und läßt seinen gegenüber dabei keinen Moment lang aus dem Blick. Er sucht die Augen des Mannes, kann aber nichtmal ein schwaches Glitzern erkennen.
"Besonders gesprächig scheint ihr ja nicht zu sein... oder hat euch mein Anblick die Sprache verschlagen?" Der schwarze Umhang und dadurch bedingte düstere Ausstrahlung des Mannes erinnert Grogaurus an ein Erlebnis, das einige Jahre zurückliegt. Er kommt ihm etwas unheimlich vor, aber er fürchtet sich nicht vor ihm, zumindest bleibt sein Gesicht weiter ohne jeden eindeutigen Ausdruck. Wenn er nicht reden will, sollte mich das eigentlich nicht weiter stören, aber irgendwas stimmt mit dem doch nicht...? Ach, was mische ich mich da überhaupt ein. Des Schweigens langsam überdrüssig wendet er sich von dem Mann ab und hält Ausschau nach einer Bedienung.
Augenblicke später steht auch schon eine Schankmagd am Tisch. "Seid gegrüßt. Was darf ich dem Herrn bringen?" "Ein kühles Bier, bitte", antwortet Grogaurus, "und etwas Wurst, Käse und Brot." "Kommt sofort..." Als die Magd davongeeilt ist, um die Bestellung an die Küche weiterzugeben, wendet Grogaurus sich wieder dem Mann im schwarzen Umhang zu, schweigt aber nun ebenso.
Lerg Bevyaris: Er erwidert erst mal nichts und sieht den Fremden nur weiter ungerührt an, aber als die Schankfrau wieder fort ist, spricht Lerg schließlich doch. Seine Stimme klingt rauh und tief, ist aber klar und deutlich und akzentfrei. "Wenn ihr eine Unterhaltung wünscht, seid ihr bei mir vielleicht falsch." Lerg hält inne und wartet eine Reaktion des Fremden ab, fährt dann aber fort: "Vielleicht wäre es aber schon ein Anfang, wenn ihr euch der Etikette erinnern und euch mir vorstellen würdet?" Er schmunzelt bei diesen Worten, doch für den Fremden bleibt das im Dunkel verborgen.
Grogaurus: "Oh, verzeiht bitte." Einerseits ist Grogaurus sichtlich froh, daß der Mann nun doch endlich mit ihm spricht, andererseits ist es ihm auch peinlich, daß er so unhöflich war, sich nicht vorzustellen. "Mein Name ist Grogaurus, ich komme von weit her... aus dem Süden. Vielleicht kennt ihr Drocar Tiru? Das ist eine große Stadt in der Nähe meines Heimatdorfes." Er sieht den Mann, der noch imme4r sein gesicht im Schatten verborgen hält, fragend an.
Lerg Bevyaris: Lerg nickt ihm nochmals zu. "Ich heiße Lerg, Lerg Bevyaris." Er überlegt kurz, geht in Gedanken durch, was er von den südlichen Ländern weiß. "Hm, nein, eien Stadt mit diesem namen ist mir nicht bekannt. Doch sagt, ihr habt mich im Namen... Shurgas? ...gegrüßt; leider sagt mir auch dieser Name nichts..." Lerg beugt sich ein wenig vor, so daß Grogaurus jetzt immerhin die Nasenspitze und einige lose Haarstränen aus dem Schatten herausragen sehen kann, und er führt seine Hand an die Kapuze und will sie zurückschlagen, aber er zögert plötzlich und überlegt es sich dann doch anders. Er läßt seine Hand statt dessen auf den Tisch sinken und nach dem Metkrug greifen und hofft, daß seinem Tischnachbarn nichts weiter aufgefallen ist. Gesicht und Augen bleiben Grogaurus auch weiterhin verborgen. Kurz danach bringt die Schankfrau Grogaurus' Bier und Essen. Mit einem raschen mißtrauischen Blick auf Lerg geht sie anschließend wieder.
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Hier wird dann vermutlich das Gespräch über den Gott oder die Göttin Shorga und Grogaurus' Heimat fortgesetzt, vielleicht erzählt Lerg sogar etwas über sich, aber das ist jetzt für dieses Beispiel nicht weiter wichtig und würde auch den Rahmen dieser Beispiele sprengen. Und nun auch hier nochmal eine fast gleiche Szene als schlechtes Beispiel. Zur Nachahmung nicht empfohlen.
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Grogaurus: Betritt die Kneipe und sieht sich um. Es scheint voll zu sein. Überall Leute... denkt er.
(An dieser Stelle folgen ein Paar Posts von anderen Spielern.)
Grogaurus: Er stellt fest, daß es keinen freien Tisch mehr gibt, er geht einfach auf den Kapuzenmann zu, der sein Gesicht im Schatten verbirgt. "Hallo, darf ich mich setzen?"
Lerg Bevyaris: Lerg sieht den Fremden lange Zeit wortlos an, dann nickt er und zeigt auf den Stuhl, auf den er sich setzen soll. Sagt nichts.
Grogaurus: "Nicht sehr gesprächig, hm?" Setzt sich. Bestellt sich ein Bier und ein Essen.
Grogaurus (ca. 4 Minuten später): "He, bist du taub? Ich sagte: NICHT SEHR GESPRÄCHIG, WAS?"
Lerg Bevyaris (fast gleichzeitig mit Grogaurus): Lerg schweigt erst weiter, dann sagt er, als die Bedienung weg ist: "Vielleicht kommen wir miteinander ins Gespräch, wenn ihr mir euren Namen verratet?"
Grogaurus: "Ah, doch nicht taub. Ich bin Grogaurus, meine Kumpels sagen aber alle Groga zu mir. Wie heißt'n du?"
Lerg Bevyaris: "Mein Name ist Lerg, Lerg Bevyaris. Wer hat euch eigentlich erlaubt, mich zu duzen? Oder ist das bei euch so üblich, wo immer ihr herkommt?" Lerg ist etwas wütend, was man seinem Gesicht ansehen kann.
Grogaurus: "Ich komm aus dem Süden. Kennst du...kennen SIE Drocar Tiru?" Trinkt von seinem Bier, das die Bedienung gerade gebracht hat.
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(...) Naja, so geht's dann eben hier auch weiter...
Auch hier dürfte der Unterschied ziemlich klar sein. Besonders in diesem zweiten Beispiel sind in der schlechten Variante auch noch ein paar logische Fehler enthalten (wie z.B. die Sache mit der Wut im Gesicht, das aber eigentlich nicht zu sehen ist) und "Groga" scheint es besonders eilig zu haben und kann nicht abwarten, bis der andere Spieler gepostet hat...
Wie schon mehrfach geschrieben: niemand verlangt von Euch ganze Romane, aber die 'Gegenüberstellungen' zeigen doch sehr deutlich, was langweilig zu lesen ist, wo sich die anderen Spielpartner und neutrale Leser praktisch nichts zu den jeweiligen Chars und Situationen erfahren und sich entsprechend wenig vorstellen kann (oder alles mögliche, aber nicht das, was der Schreiber sich vielleicht gedacht hat). Es kommt natürlich nicht allein auf die Länge der Posts an, aber wer nur in 2-Satz-Posts spielt, nur gelegentlich auf die Posts der Mitspieler eingeht und keine grammatikalisch ganzen Sätze zustande bekommt, braucht sich nicht wundern, wenn nur wenige mit ihm zusammen spielen wollen.

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