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Das Rollenspiel

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Die Stadt Talyra

Wenn du ins Rollenspiel einsteigst, so wirst du zuerst einmal in der Weltenstadt landen, deren eigentlicher Name "Talyra" lautet. Es gibt dort viel zu entdecken, kennenzulernen und zu erleben. Möglicherweise wirst du die Stadt auch in deiner ganzen Zeit hier bei uns gar nich verlassen. Aber lies selbst, was es über die Stadt zu wissen gibt:

"Gib ihm Almosen, Frau, denn es gibt im Leben kein schlimmeres Unglück, als blind zu sein in Talyra...

Landeswappen:
Brüllender goldener Löwe auf dunkelblauem Grund. Talyra führt als einziger Stadtstaat der Immerlande und als ehemalige imperiale Provinzhauptstadt noch im Fünften Zeitalter das Wappen des Imperiums von Ûr.

Bevölkerungszahl:
ca. 60.000, davon allein etwa 50.000 in Talyra selbst, die Übrigen in den kleinen Dörfern und Marktflecken des Umlandes, und in Wegesend, Caernavon und Tiefwald, den einzigen anderen "größeren" Städten des zugehörigen Gebietes.

Bevölkerungsanteile:
Talyra ist eine der kosmopolitischsten Städte der ganzen Immerlande und man findet innerhalb der Stadtmauern viele verschiedene Volksgruppen. Die Menschen stellen etwa die Hälfte aller Einwohner von Stadt und Umland, aber man sieht auch ungewöhnlich viele Elben und Zwerge. Neben diesen drei großen Völkern leben in Talyra jedoch ebenso Kobolde und Feen, hin und wieder sogar Faune, Zentauren, natürlich wie überall in den Herzlanden Mogbars, Gnome, ja selbst Halbdämonen und Vampire ( 50% Menschen und Mischlinge wie Halbelben und Halbzwerge, 20%Elben, 10%Zwerge, je 5% Mogbars und 5% Kobolde, 10% andere).

Sprachen:
Die allgemeine Handelssprache, Elbisch, Zwergisch und das Tamar der Ostlande.

Regierungsform:
Gewählter Stadtrat, der sich aus insgesamt 24 Ratsmitgliedern zusammensetzt. Zwölf gewählte Vertreter des Adels, der Gelehrsamkeit, der Stadtgarde und der Gilden, und zwölf Bürgervertreter aus allen Vierteln der Stadt.

Herrscher:
Lord Ellyn Tallard, Ratsherr und Adelsvertreter
Lady Yesabel Gwyned, Ratsherrin und Adelsvertreterin
Lord Darvo Uliaris, Ratsherr und Nauarch Talyras
Borgil Blutaxt, Ratsherr und Meister der Flüsterer und Ohrenbläser
Olyvar von Tarascon, Ratsherr und Lord Commander der Stadt
Lystrato von Ildala, Ratsherr und Münzmeister
Aberthol Silberbart, Ratsherr und Vorsteher des Hauses der Bücher
Findinmir Daumengrün, Ratsherr und Druide des Larisgrüns
Vater Thrandar, Ratsherr und Vertreter des Klerus im Stadtrat
Mertas Saehkin, Gildenrat der Dienste
Jelarkan Kupfernase, Gildenrat der Händler und Verwalter der Nyzemia
Bhaird Unasson, Gildenrat der Handwerker

Die zwölf Viertel der Stadt stellen jeweils einen eigenen Bürgervertreter, der die Belange "seines" Stadtteiles im Rat vertritt. Alle diese Bürgervertreter aufzuzählen würde den Rahmen sprengen. Sie werden alle fünf Jahre neu gewählt und wissen oftmals am besten, was die Talyrer bewegt und wo handlungsbedarf besteht.

Lage und Geographische Grenzen:
Talyra ist ein Stadtstaat mit nicht geringem Umland am Nordwestufer des Ildorel inmitten der Herzlande. Im Norden grenzt es an Draingarad, den Tiefen Grund und Gríanàrdan, im Westen ans Verdland, im Süden an Brioca und im Osten an den Ildorel - wobei sich die talyrischen Hoheitsgewässer über den gesamten nordwestlichen Teil des Sees erstrecken.

Klima und Landschaft:
Inmitten der Herzlande gelegen weisen die Stadt und ihr Umland gemäßigtes bis mediterranes Klima mit langen, heißen Sommern und kurzen, für gewöhnlich milden, manchmal jedoch recht schneereichen Wintern auf. Im Norden und Westen Talyras reicht das Larisgrün bis auf wenige hundert Schritt an die Stadtmauern heran, nur durchbrochen von Waldhöfen, Kätnerstellen, kleineren Weilern und einzelnen Gutshöfen. Südlich der Stadt dagegen herrscht links und rechts der breiten, schnurgeraden Handelsstraße und entlang des Seeufers offenes Land mit zahllosen kleinen Dörfchen, malerischen Höfen zwischen Weinbergen, Weizenfeldern, Schafweiden und Fischerorten.

Wichtige Gewässer:
Der Ildorel natürlich, an dessen Ufer die Stadt liegt. Wichtige Flüsse sind die Grünwasser nördlich der Stadt und der Llarelon, ein kleiner Fluss, der mitten durch Talyra fließt.

Wichtige Städte, Dörfer und Burgen des Umlandes:*
Talyra selbst natürlich, dann die Städte Wegesend im Norden, Tiefwald im Westen und Caernavon etwa fünfundzwanzig Tausendschritt südlich Talyras. Die Dörfer Steinmühle, Sternfels, Runenstein, Acht Schwerter, Waldende, Ribérac, Siebenföhren, Altmarkt, Heldenstein, Carsairs Ehr, Schädelwacht, Zwölfeichen, Clachan, Weidenfurt, Brantôme, Ffestiniog, Roannais und Grimmen. Die Burg Troyes im Nordosten, Burg Midforêt, Burg Caisteal Sagrada, Burg Sarria, das Weiße Schloss, Gut Josbarn, Gut Lyness, Gut Esperon und das Landgut Drôtian mit zugehörigem, gleichnamigen Dörfchen.

* alle kleineren Dörfer, Weiler und Gehöfte sind hier nicht mit aufgelistet

Wichtige Verkehrswege:
Die Große Südstraße in Richtung Sûrmera, die Nordstraße in Richtung Wegesend, Gríanàrdan und Tiefer Grund, der Frostweg Richtung Verdland, der Kreuzweg Richtung Tiefwald und zahllose weitere Waldwege und Saumpfade durch das nördliche Larisgrün.

Besondere Örtlichkeiten:
Die Herzlande sind alt und ihre Geschichte war stets bewegt, daher gibt es auch im talyrischen Umland eine Vielzahl besonderer Orte - Ruinen, uralte Kultstätten, Steinkreise, Herzbaumlichtungen und ähnlich magische Plätze. Zu nennen wären an dieser Stelle vor allem die Grotten von Serershen So'tar mit ihren wundersamen Tropfsteinkathedralen und Nar' Sarnis, das Waldherz, ein Hügel auf dessen Kuppe sich ein uraltes Druidenheiligtum befindet, sowie die Ruinen von Liam Cailidh, die Überreste einer Festung der Ersten Menschen von Einst, drei halbverfallene Türme an der äußersten Westgrenze des talyrischen Landes.

Neben zahlreichen öffentlichen Gebäuden wie der Stadthalle, den Badehäusern, dem Haus der Gilden oder den Gasthöfen gibt es in Talyra selbst auch einige besonders nennenswerte Örtlichkeiten. Als erstes ist die Unterstadt zu nennen, eine "Stadt unter der Stadt", bestehend aus Katakomben und Ruinen früherer Gebäude, das Reich der Diebe, Schmuggler und allen zwielichten Gesindels. Dann besitzt Talyra auch eine uralte und weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Bibliothek, in der - zumindest der Sage nach - viele Schriften der großen Bibliothek von Qum' Ran gehortet werden, das "Haus der Bücher". Die Tausendwinkelgassen sind ebenfalls ein ganz besonderer Ort, jenes "magische" Stadtviertel mit seinem unüberschaubaren Labyrinth aus verworrenen Gässchen und allerlei Läden.

Regionale Flora und Fauna:
Das talyrische Umland ist geprägt von zwei Gesichtern, dem dichten Wald im Norden und Westen und der offenen, parkähnlichen Weidelandschaft entlang dem Seeufer und der großen Handelsstraße im Süden. Typisch für den Mischwald des nördlichen Larisgrüns sind Buchen, Eichen, Fichten und Kiefern, Kastanien, Ulmen, Linden und Blutbäume. Zu Füßen der mächtigen Baumriesen wachsen Moose, Farne, eine Vielzahl essbarer Pilze, Blau- und Preiselbeersträucher, Kräuter, Heidekraut und Ginster. Berühmt ist das nördliche Larisgrün auch für seine weißen und schwarzen Trüffel. Als Nutzpflanzen werden von den talyrischen Bauern neben Gemüse vor allem Weizen, Gerste, Hafer, Hopfen, Mais, Kartoffeln, Flachs, Melonen und Weintrauben angebaut. Entlang der großen Handelsstraße finden sich auch ausgedehnte Obstbaumplantagen, wo Kirschen, Äpfel, Aprikosen, Birnen und Pflaumen wachsen.

Im Winter ziehen die großen Büffelherden aus den Weidegründen nördlich und östlich des Ildorel ins Larisgrün. Ganzjährig leben im Wald Rot- und Damwild, Wildschweine und Niederwild wie Hasen, Liktiks - eine große Nagerart mit grünem Fell - und Kaninchen, dazu Fasane, Rebhühner und Wachteln. An Raubtieren findet man im talyrischen Land noch einige große Höhlenbären, Schwarzbären, Grauwölfe, Silberluchse, Füchse, Wildkatzen und Dachse. Ferner gibt es natürlich noch eine Vielzahl anderer bekannter Tiere wie etwa Skunks, Waschbären, Biber, unzählige Vogel- und Reptilienarten und so fort.

Vorherrschender Glaube:
Da Talyra eine so kosmopolitische Stadt ist, herrscht natürlich auch ein unüberschaubares Religionsgewirr, doch bestimmend ist auch hier der Zwölfgötterglaube. Druidentum, Schamanismus, Ahnenkulte, obskurer Naturgeisterglaube - alles wird toleriert bis auf die Verehrung der dunklen Archonen. Besondere Verehrung finden allerdings Shenrah und Faeyris als Patrone der Stadt.

Wichtige Tempel:
Der Shenrahtempel von Talyra ist eines der größten und beeindruckendsten Bauwerke der gesamten Herzlande, errichtet vor fast zweitausend Jahren auf Befehl Cobrins des Priesters, dem ersten Hochkönig des Imperiums von Ûr.

Der Faêyristempel Talyras mit seiner heiligen Quelle und der riesigen, unterirdischen Krypta ist in den ganzen Herzlanden wegen seines Reichtums an blau-weißen Fliesen, welche vor allem die Sockel der Außenwände, die Säulen und die Kuppel zieren, auch als "Blauer Tempel" bekannt.

Der Sithechtempel der Stadt ist ein wuchtiger, nachtschwarzer Kubus mit spiegelglatten, lichtschluckenden Mauern, umgeben von Gräbern, Grüften und Mausoleen. Er ist nicht nur das Haus Sithechs, sondern auch das Heim der Grauen Frauen, jener Priesterinnen, die sich, wenn es gewünscht wird, der Toten annehmen.

Wichtige Handelspartner:
Talyra ist eine Metropole, die praktisch mit den ganzen Immerlanden Handel betreibt. Handelspartner sind natürlich vor allem die anderen großen Städte am Ildorel, wie Brioca, Blurraent, Ildala und so fort, und die angrenzenden Fürstentümer Verd, Gríanàrdan und Draingarad, aber auch weit entfernte Lande wie Normand, Ardun, Immerfrost, die azurianischen Städte und die Ostlande.

Wichtige Bodenschätze und Ressourcen:
Sandstein und Granit, Gold und Silber, Reiche Fischgründe im Ildorel, Bauholz (vor allem für den Schiffbau), Nutzpflanzen für Medizin (Heilkräuter), zum Herstellen und Färben von Stoffen (Flachs, Färberpflanzen), Viehzucht, Feldfrüchte.

Hauptimportgüter:
Gewürze, Edelsteine, kostbare Stoffe, Metallerzeugnisse, Südfrüchte, Reis, Schmuck- und Silberwaren, allgemein hauptsächlich Luxusgüter.

Hauptexportgüter:
Getreide und Feldfrüchte, Flachs, Fisch, Schiffe, Pelze und Felle, Wolle, Nutzvieh (vor allem Schlachtrösser), Trüffel.

Sozialstruktur:
Demokratisches Bürgertum existiert friedlich neben feudalistischem Adelsstand und beides hält sich in etwa die Waage, was Macht und Einfluss angeht. Im gewählten Stadtrat sitzen Vertreter beider Parteien, sowie der Gilden, des Klerus, der Gelehrten und der Stadtgarde.

Politik:
Talyra ist eine multikulturelle Handelsstadt und auch nach der Zeit des Blutes und der Kleinkriege noch eine der einflussreichsten Städte Ildoriens. Die Stadt verfügt über ausgezeichnete Handelsbeziehungen auf dem ganzen Kontinent und profitiert seit jeher von ihrer Lage am Knotenpunkt der wichtigsten Handelsstraßen der Herzlande. Die allgemeine Politik den anderen ildorischen Städten und Fürstentümern gegenüber ist selbstbewusst, kühl taktierend und eher von leisen, aber bestimmten Tönen geprägt - wobei sie stets das Wohl ihrer Bürger, doch auch den Handel außerhalb der eigenen Grenzen als Basis für Reichtum und Wohlstand im Auge behält.

Geschichte:
Talyra war schon zur Zeit der Neun Königreiche vor mehr als dreitausend Jahren ein Siedlungsort der Menschen, doch lange nicht viel mehr, als ein Fischerdörfchen in einer geschützten Bucht am Ildorel. Anfänglich gehörte es zum Königreich der Dornen (im Dritten Zeitalter), dem großen, nordwestlichen Menschenreich, später zum Reich Tamarlon, dem ersten Imperium der Drachenkönige (ab ca. 500 des Vierten Zeitalters). Als das Reich Tamarlon im Bruderkrieg (1400, Viertes Zeitalter) zerfiel und die Zeit der Wirren (1415 - 1426, Viertes Zeitalter) begann, zählte Talyra noch nicht mehr als ein paar hundert Einwohner, hauptsächlich Fischer, Bauern und Krieger, ein Ort unter vielen am Nordwestufer des Ildorel. In den gesamten Herzlanden und im Osten herrschten nach dem Fall Tamarlons Kleinkriege und Fehden zwischen den Adelssippen, und Talyra blieb davon nicht verschont. Dreimal brannte die Siedlung völlig nieder, mehrmals wechselte sie ihre Zugehörigkeit zu diesem oder jenem Kriegsfürsten. Als die Barbarenhorden Immerfrosts, geeint unter ihrem Führer Asgrim Blodaxe, jedoch das vermeintlich geschwächte, zerbröckelnde Reich Tamarlon angriffen (1427, Viertes Zeitalter), schlossen die sich so eifrig untereinander bekriegenden Mächte einen eiligen Frieden und stellten sich den heranrückenden Barbaren in den Herzlanden.

Und so kam es, dass der Name Talyra zum ersten Mal im Munde aller war, denn dort wurde die Schlacht schließlich entschieden. (Schlacht im Larisgrün, 1433 Viertes Zeitalter). Niemand anderes als Cobrin der Priester gründete Talyra dann als Reichsstadt seines neuen Imperiums (1441, Viertes Zeitalter) und errichtete auf den Fundamenten des alten Fischerortes eine Stadt, prächtiger als das alte Sûrmera, stärker und mächtiger als Vînnar und Blurraent, mit gewaltigen Tempeln, trutzigen Mauern, einem großen Handelshafen und einer uneinnehmbaren Festung. Talyra wuchs und gedieh, erblühte als imperiales Juwel am Ildorel und blieb eintausenddreihundert Jahre lang Hauptstadt der Provinz Ildorien... bis zum Fall des Imperiums von Ûr und seinem Untergang am Ende des Vierten Zeitalters. Auch die nachfolgende Zeit des Blutes und der Kleinkriege, die Umbrüche der Macht, die Ströme der Tausenden und Abertausenden von Flüchtlingen aus den von Aufruhr und Naturkatastrophen heimgesuchten Südlanden überstand die Stadt im Großen und Ganzen unbeschadet. Talyra rief sich in den ersten Jahren des Fünften Zeitalters - wie auch Blurraent - als Freie Stadt aus, konnte ihre Vormachtstellung am Ildorel behaupten und sich in jenen unruhigen Zeiten gegen alle Angriffe machthungriger Fürstentümer der übrigen Herzlande erfolgreich verteidigen. Die Stadt gedieh, gewann vor allem als großes Handelszentrum an Macht und Einfluß und zählt heute neben Lair Draconis in den Ostlanden und den Freien Städten am Meer der Ruhe mit gut fünfzigtausend Einwohnern zu den größten immerländischen Städten überhaupt.

Einflussreiche Familien und Personen:
Neben den oben bereits aufgeführten Mitgliedern des Stadtrates gibt es im Stadtstaat Talyra selbstverständlich noch andere einflußreiche, mächtige, sagenhaft reiche oder schlicht stadtbekannte Personen und Persönlichkeiten. Sie alle hier aufzuführen, würde den Rahmen sprengen, nur zu den alten Adelshäusern des talyrischen Umlandes und der Stadt sei etwas gesagt:

Die Coinmagils sind eine vielköpfige, einflußreiche Adelssippe deren Ländereien an der Nordostgrenze des talyrischen Umlands östlich der Grünwasser liegen. Ihr Stammsitz ist Burg Troyes, etwa zwei Wegstunden östlich der Stadt Wegesend und ihr Wappen zeigt eine Diagonale von Goldmünzen auf rotem Grund.

Diesseits der Grünwasser grenzen die bescheideneren Güter des Hauses Airetach an, deren Haupt, Lord Herygh Airetach lange Jahre als Adelsvertreter im Stadtrat saß, bis er seinen Posten an Ellyn Tallard abgeben musste. Ihre Burg Midforêt gleicht eher einem wehrhaften Landgut denn einer wirklichen Festung und liegt unweit von Nar'Sarnis am Westufer der Grünwasser. Das Wappen der Airetachs zeigt einen springenden weißen Hirschen auf grünem Grund.

Die Ríoghbhardán besitzen die meisten Ländereien im Umland Talyras, das ganze Gebiet von den Airetachländereien am Westufer der Grünwasser bis zu den Grenzen des Verdlandes, und sind damit eines der reichsten und mächtigsten der fünf Adelsgeschlechter des Stadtstaates. Ihr Haupt ist Xacbeart Ríoghbhardán, genannt "Löwe der Schlacht", ein berühmter Ritter der Herzlande und Veteran zahlloser Kämpfe und Schlachten, und ihre Burg Caisteal Sagrada liegt direkt am Frostweg auf halber Strecke zwischen Talyra und Verd. Das Wappen der Ríoghbhardáns zeigt einen Bullenschädel über zwei gekreuzten Äxten.

Haus Godfraidh ist das kleinste der talyrischen Adelshäuser. Die Godfraidhs besitzen ein wenig Land am Kreuzweg um ihr Landgut Drôtian, das während des Nargenfeldzugs völlig niedergebrannt und später wieder aufgebaut wurde. Das Wappen der Godfraidhs zeigt einen schwarzen Turm auf weißem Grund, umgeben von einem Kreis grüner Bäume.

Den Darraghs sind die südlichen Gebiete des talyrischen Umlandes zu Eigen. Sie sind nicht so zahlreich wie die Coinmagils und nicht so reich wie die Ríoghbhardáns, doch sie sind eine der ältesten Familien der Herzlande, deren Geschichte sich bis in die Zeit der Neun Königreiche zurückverfolgen lässt. Ihre Burg Sarria thront auf einem Felsen direkt über der Stadt Caernavon an der großen Handelsstraße nach Süden und ihr Wappen zeigt einen Torbogen mit hochgezogenem Fallgitter auf Weiß, gekrönt von drei goldenen Sternen.

Unmittelbar in Nähde der Stadt liegen noch die kleineren Ländereien der Familien Tallard, Gwyned, Lorcain, und Ailín. Diese Adelssippen besitzen prachtvolle Anwesen in Talyra selbst und kleinere Landsitze auf ihren Gütern.

Regionale Fest- und Feiertage:
Faêyrisnacht oder Lichtweihe am zweiten Tag des Eisfrosts, Inari in der Nacht des Mondwechsels von Sturmwind zu Grünglanz, und Mittwinter oder Sithechnacht, manchmal auch Julfest genannt, am einundzwanzigsten Tag des Langschneemonds sind die großen Feste, die man in Talyra feiert. Ansonsten gelten natürlich die übrigen immerlandschen Feiertage des Zwölfgötterglaubens.

Regionale Währungen und Maße:
Es gelten die allgemein üblichen Maße und Währungen.

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