Aneirin Ich meinte damit schon meine direkten Mitspieler, also die in meiner "Blase" . Ich versteh dich mit Kaya, aber ich fänd's wirklich sehr schade um sie. Gäb's vielleicht irgendeine Möglichkeit sie unabhängig von ihren Bezugspersonen zu spielen? Ich mein, sie dürfte inzwischen ja eh großjährig sein, oder? ![]()
Beiträge von Niniane
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Fürs Protokoll, ich hätte übrigens auch nichts gegen Springen, aber das kann ich nicht allein entscheiden *auf Mitspieler schiel*

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Ooooh..... das ist bestimmt mindestens zwanzig Jahre her, dass ich einen richtig guten Gin Fizz hatte... hmmm

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Das liest sich ein bisschen wie das klassiche Beispiel von "wenn dir das Leben Zitronen gibt, mach Limonade draus" Aurian. Schön zu lesen, dass dein Leben sich der Pandemie zum Trotz so schön für dich/euch entwickelt hat und auch hier nochmal herzlichen Glückwunsch zum Nachwuchs. Gott sei Dank habt ihr alle Corona gut überstanden

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Wir sind grad ausnahmsweise mal zufrieden mit dem Wetter. Es hat sich eingeregnet und regnet jetzt schön langsam und kontinuierlich vor sich hin, perfekt! Die neue Koppel ist angesät und die bestehenden Wiesen kriegen satt Wasser - dann kann ich im Mai mit dem anweiden anfangen

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Morgen alle miteinander *rumgähn* Ich bin schon ne Weile wach, aber hab jetzt erst meinen ersten Kaffee intus. Weia

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Sehr gut, immerhin schon mal etwas

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Stini Ach was, das mach ich gern. Ich bin eh grad am Pinseln - was hättest du denn gern?
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Stini Uff... du meinst den ganz alten? Ich fürchte fast, den hab ich tätsächlich nicht mehr, aber ich mach dir sehr gern einen neuen, wenn ich ihn nicht mehr find

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Lyall Das wär super! Wenn wir irgendwie die letzte wirklich intakte Sicherung retten könnten wär das mega! Ich lad dir mal Ava und Profil bild hoch

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Morgen Mädels... ich sag euch jetzt nicht, wie lang ich heut geschlafen hab

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Der Sithechtempel
Im Herzen des Sithechhains, am Ende einer langen, imposanten Pappelallee, erhebt sich aus dem Silbergras ein wuchtiger, nachtschwarzer Kubus von seltsam mattem Glanz - der Sithechtempel Talyras. Er erscheint auf den ersten Blick kleiner und weniger gewaltig als die prachtvollen Bauten des Tempelviertels, auf den zweiten Blick jedoch offenbart sich dem aufmerksamen Betrachter seine ungewöhnliche Einzigartigkeit: die Mauern sind spiegelglatt, doch ihre Schwärze reflektiert kein Licht, stattdessen scheint sie es aufzunehmen und gleichsam zu trinken. Aufwendige, verschlungene doch vollkommen symmetrische Muster laufen um den gesamten Tempel, deren Geometrie dem Betrachter fremd erscheint, so dass es schwer ist, ihren Linien wirklich mit den Augen zu folgen. In ihre labyrinthischen Flächen sind hohe, schmale Fenster aus rauchgrauem, bleigefasstem Glas eingelassen. Rabenstatuen aus schwarzem Onyx und Achat breiten ihre Flügel um die spitzen Fensterbögen, so unglaublich kunstfertig gearbeitet, dass sie auf den ersten Blick lebendig wirken, im Flug erstarrt.
An der Frontseite des Gebäudes führen breite, mitternachtsdunkle Stufen führen hinauf zu zwei hohen Torflügeln aus anthrazitgrauem Eisenholz. Ihre Beschläge sind aus Bronze und Eisen, den Metallen des Winters, und ihre Schnitzereien zeigen mächtige, klauenbewehrte Frostwürmer, kleine, zarte Totenfalter, Nurmweiden und Trauerschwäne, Totenschädel, Knochenkrähen und Raben, immer wieder Raben. Auch über dem Tor spreizen zwei riesenhafte Raben ihre Flügel, so groß, dass sie das halbe Mauerwerk der Stirnseite des Tempels überspannen. Sie sind auch aus demselben mattschwarzen, glatten, lichtschluckenden Stein gemeißelt - nur ihre Augen schimmern silbergrau, als erfülle sie ein geheimnisvolles, inneres Leuchten.
Im Inneren des Tempels herrscht immer Düsternis, denn die schmalen Fenster aus grauem Rauchglas lassen nur wenig Dämmerlicht herein - aber es ist eine warme Dunkelheit, die jeden willkommen zu heißen scheint, der die heiligen Hallen Sithechs betritt. Zwei Säulenreihen aus Obsidian, Achat und schwarzem Marmor tragen das hohe Dachgewölbe, das sich völlig in der Finsternis verliert. Schwarze Seidenschleier mit zarten, silbrigen Fäden darin verhüllen die Wände hinter den Säulen und teilen die Schreine der Archonen vom Hauptraum des Tempels ab. Dutzend hohe, weiße Kerzen umkränzen in verschlungen geformten Bronzehaltern die Säulen, winden sich in Spiralen an ihnen empor und werfen warmen Schein in die Dunkelheit ringsum. Gegenüber des Eingangs erhebt sich hinter einem schlichten Altar, einem einzigen, schwarzen Basaltblock, die hohe Statue Sithechs selbst. Sie zeigt einen asketisch wirkende, hochgewachsene Gestalt – sicherlich ein Mann, doch unbekannter Abstammung - in rauchgrauem Umhang, das düstere und doch schöne Gesicht von einer Kapuze überschattet. Auf jeder Schulter des Götterbildes sitzt ein Rabe, dessen Augen den Besucher mit eigenartigem Glanz zu mustern scheinen, und zu seinen Füßen sammelt sich stets feiner, grauer Nebel am marmornen Umhangsaum.
Hinter den Säulenreihen befinden sich die Schreine von Sithechs Archonen - Kenen, Gebieterin über Eis und Schnee, thront als alabasterweißes Marmorbildnis mit einem Kranz aus Eiskristallen im Haar schneeweiß und leuchtend inmitten der Dunkelheit, zu ihren Füßen ein sich windender Frostwurm.
Das Bildnis Nurms wirkt fast unscheinbar, grau und gütig, verhüllt von schwarzem Schleier - doch auf dem kleinen Altar vor der Statue der Archonin liegen stets zahllose Blüten und brennen Dutzende von Lichtern - kleine Opfergaben der Trauernden, die auf ihren Beistand hoffen.
Kyroms Schrein hingegen ist der schwärzeste Ort des Tempels und obwohl nichts an der Dunkelheit hier beängstigend oder kalt wirkt - von der Statue des Purpurtods geht etwas Unheimliches aus. Purpurnes Feuer leckt in den leeren Augenhöhlen des geschnitzten Skeletts aus Ebenholz und hunderte von Totenfaltern flattern in seinem Schrein, das Wispern ihrer Flügel ein unablässiges Flüstern von unabwendbar Kommendem.
Das Bildnis Llaerons zeigt einen androgynen Elben, dessen linke Hälfte aus Bergkristall hell und klar erscheint, dessen rechte aus schwarzem Jett aber dunkel und undurchsichtig wirkt. Sein Altar ist geschmückt von Eisenspinnen und ihren Netzen, die sie unablässig zu weben scheinen. Zu ihm kommen vor allem Seher und Gelehrte, Sterndeuter, die die Zukunft zu ergründen suchen und andere, die etwas über ihr Schicksal erfahren wollen.
Der abgeschiedenste Schrein des Sithechtempels gehört Sarurnir, Herr über Wahnsinn und Krankheit. Vor der Statue des Archonen, einem Kobold mit ungleichen Augen und einer goldenen Pestmaske über dem Gesicht, quillt der Altar über vor Opfergaben - denn viele versuchen ihn milde zu stimmen oder sind mitleidig mit jenen, die er in seinem Griff hält.
NSCs im Sithechtempel:
Ygerne Silberlied
Für eine Menschenfrau ist die Hohepriesterin des Sithech außergewöhnlich groß gewachsen und überragt mit ihren knapp sechs Fuß so manchen Mann. Sie mag weit über fünfzig Jahresläufe zählen, doch sie wirkt seltsam alterslos und ihre scharf geschnittenen Züge sind von jener reinen, strengen Hoheit, die ein edel geformtes Gesicht im Lauf der Zeit annimmt. Ihr glattes, meist streng nach hinten frisiertes Haar ist von hellem Braun, durchsetzt von silberschimmernden Strähnen, und ihre Augen sind von einem klaren, sehr dunklen Blau. Oft wirkt sie kühl und frostig, wie der Gott, dem sie dient, doch der Eindruck täuscht, und hinter der unergründlichen Fassade verbirgt sich eine zwar stille und besonnene, zugleich aber auch warmherzige und gütige Priesterin.
Skarmendes
Der Novizenmeister und hochgestellte Priester gilt bei seinen Schülern als strenger Lehrherr und wird von vielen wegen seiner oft herrischen Art gefürchtet. Ein gewisser Hochmut liegt in seinen aristokratischen Zügen mit den durchdringend blickenden stahlblauen Augen und der schmalen Nase, die entfernt an einen hakigen Vogelschnabel erinnert. Sein nachtschwarzes Haar, das er zu einem langen Zopf gebunden trägt, zeigt trotz seines fortgeschrittenen Alters noch keinen Anflug von Grau, und nur die tiefen Furchen in seinem Gesicht und der bittere Zug um seinen schmallippigen Mund lassen auf die wahre Zahl seiner Jahre schließen.
Nechta Graulicht
Nechta, eine Priesterin des Sithech, ist die Oberste der Schweigenden Schwestern und zugleich die Herrin des Gräber. Ihr obliegt es zusammen mit den Grauen Frauen, wie sie auch genannt werden, sich um die Toten zu kümmern, Bestattungen vorzunehmen und die Heiligen Haine des Sithech zu hüten. Nechta Graulicht ist etwa vierzig Winter alt, eine stille Person, mittelgroß und von schlanker Gestalt. Ihr schmales, schönes Gesicht mit den vollen Lippen und den haselnussbraunen Augen wird von einer glänzenden Flut dunklen Haares eingefasst, die sie jedoch stets in einem schmucklosen Zopf versteckt.
Krötenaug und Klageweh
Die beiden Totengräber und Friedhofsdiener sind so unterschiedlich, wie zwei Personen nur sein können. Krötenaug trägt seinen Namen zurecht, denn er hat tatsächlich Glubschaugen, die ihm ständig aus den Höhlen zu quellen drohen. Zudem ist er mit einem Aussehen und einem Gesicht gestraft, das wirklich nur eine Mutter lieben kann. Sein Gesicht ist eine Mischung aus Pfannkuchen und pockennarbiger Kraterlandschaft, eingerahmt von zottigem mausbraunem Haar, das mehr gehäckselt als geschnitten wirkt, und seine Ahnenreihe scheint ein wildes Sammelsurium aller möglichen Rassen zu sein. Groß und plump, wie er ist, muss wohl auch ein Oger oder ein Narg eine Rolle gespielt haben, doch als Ausgleich für seine Hässlichkeit wurden ihm ein herzensgutes Wesen und vor allem Bärenkräfte in die Wiege gelegt. Klageweh, sein totengrabender Kollege, reicht ihm gerade mal bis zur Brust und ist auch sonst alles andere als athletisch gebaut. Er ist ein buckliges, kleines Männlein, mit fedrigem weißen Haar, das ständig in alle Richtungen absteht und ihm das Aussehen einer elektrisierten Pusteblume gibt. Mit Krötenaug verbindet ihn ein immerwährender Streit - der Friedhofsriese hält ihn für einen weinerlichen Jammerlappen, während Klageweh seinen überdimensionierten Kollegen einen hirnlosen, tumben Plumpsack schimpft. Doch beide sind sich trotz ihrer Dauerfehde in herzlicher Freundschaft zugetan und einer ist niemals ohne den anderen anzutreffen.
Brecca, Cruth, Fenora, Eisfalk, Nessel und Kupferkopf - einige Novizen des Tempels
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Der Keller des alten Carsaitempels -
Och!
Es tut mir wirklich furchtbar leid, dass das alles so lang gedauert hat - hätte dieses blöde Sch***jahr vielleicht ein bissl erträglicher gemacht... aber es ging einfach nicht früher und jetzt sind wir ja wieder da
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Im Süden der Stadt, zwischen dem Mogbarviertel im Westen, dem Handwerkerviertel im Norden, dem Fliegengrund im Westen und der südlichen Stadtmauer liegen die Begräbnisstätten Talyras, der Sithechhain.
Hier befinden sich inmitten eines weitläufigen Parks aus Nurmweiden, hoch aufragenden Eiben und dunklen Zypressen, die Begräbnisstätten Talyras. Das ausgedehnte Gelände ist bedeckt von kurzem, weichem Silbergras und die alten Bäume spenden tröstliche Schatten. Zwischen ihren mächtigen Wurzeln liegen einfache Gräber und uralte Grüfte aus Marmor und Granit, manche klein und unscheinbar, andere groß wie Schreine, verziert mit wundervollen Fresken und Ornamenten.
Viele sind leer und alt, überwuchert von Moosen und Flechten, ihre Inschriften verwaschen und unleserlich geworden - andere noch immer von den ansässigen Familien in Gebrauch. Totenlichter brennen in durchbrochenen Bronzelaternen und werfen ihren matten Schein über Steinfiguren - über marmorne Seharim, die ihre Flügel über Grabplatten und Wege breiten, über Heilige vergangener Jahrhunderte, aber auch über Drachen, Phönixe, Einhörner und Harpyien, die so manches uralte Grab schmücken, von Efeu überrankt und von zartem Graumoos bedeckt.
Auf und um viele Gräber wachsen Môrninaes in dichten Kissen, kleine Blumen mit zarten, silbergrünen Blättern. Nur auf Gräbern gedeihen diese 'Totenblumen', wie das gemeine Volk sie nennt, die im Sommer in allen Nuancen von zartem Purpur bis zu tiefem Violett blühen und süßen, betörend starken Duft verströmen. Aber auch Kletterrosen und goldweiße Waldreben ranken sich um die Sockel der Statuen und Grabsäulen, erobern sich leere Sarkophage und das Mauerwerk so manchen Mausoleums.
Der Sithechhain ist ein Ort der Trauer, aber auch ein Platz der Ruhe und Besinnung, wo die Stadt mit ihrem lauten, geschäftigen Treiben, den vielen Gassen und Menschen mit einem Mal tausendschrittweit fort erscheint. Der "Knochenacker" wird der Sithechhain im talyrischen Volksmund auch genannt, obwohl die Schönheit und tiefe Stille dieses heiligen Ortes den groben Namen Lügen straft. Der Narrenkönig, der kleine Petyr und Karmesin, ehemalige Blaumäntel und drei von Olyvars Sieben, liegen hier ebenso begraben wie Yohn Humperknie, der lange Jahre Wirt des Grünen Aals im Hafenviertel war, oder Orga von Roßstein, eine einstige Gönnerin der Stadt.
Berühmte Persönlichkeiten, die auf dem Sithechhain ihre letzte Ruhestätte fanden, sind der laignische Barde Séam Muirghesáin, dessen Grab so manchen Sommer als Pilgerstätte angesehen werden kann, so zahlreich wie es von fahrenden Sängern besucht wird, Abaelard und Éloisa, ein tragisches Liebespaar oder Argon der Eroberer, ein eher unrühmlicher imperialer Statthalter. Im Herzen des Sithechhains, am Ende einer langen Pappelallee, erheben sich die mattschwarzen Mauern des Sithechtempels.
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Na klar! Erstmal schön, dass du auch wieder hergefunden hast!
Im Moment komm ich da nicht ran, nein - aber ich hab Sicherungen, die man hochladen kann. Ich hoffe sehr, dass möglichst viel zu retten ist, aber ich kann leider keine Versprechungen machen. Wenn sich dein Kollege das mal ansehen würde, herzlich gern. Das wär super Lyall, wir müssten nur absprechen, wie man das organisieren könnte, so rein technisch. Aber ich hab deinen Avatar und das Profilbild, falls du magst
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Yay, willkommen zurück Aneirin!

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Ich hab mich gefreut, dass auch du wieder hergefunden hast - und ja F***, das ist lang her! Die WS geht in ihr zwanzigstes Jahr - olle Schachtel
