Beiträge von Aurian

    ... schau ich nach gefühlter Ewigkeit mal vorbei.

    ... hab ich mit Mühe und Not das Passwort zusammen bekommen.

    ... entschuldige ich mich dass ich so verschwunden bin.

    ... überleg ich wieder zu spielen... wenn ihr mich noch wollt.

    ... schau ich mal verstohlen rein *lyall danke sag*.

    ... juckt es schon gewaltig wieder zu spielen.

    ... aber erst nachm Urlaub, sorry *nächste Wochewegfährt und noch viel zu tun hat*

    Jul 521


    Der Tag macht der Nacht Platz und die beiden Monde Rohas sind wohl bereits über Talyra aufgegangen, auch wenn sie im Augenblick nicht zu sehen sind denn leise fallen dicke Schneeflocken auf die Stadt und hüllen sie in ein weißes Mäntelchen. Es scheint fast so, als wollten die Götter die in den letzten Monden so Gebeutelte und Gequälte in eine Decke hüllen, um ihr die Zeit zu geben, zur Ruhe zu kommen und sich zu erholen. Ist dem wirklich so, ist es der Stadt am Ufer des Ildoriel gegeben, ihre Wunden zu versorgen und wieder zu Kräften zu kommen, ihr und ihren Bewohnern?


    In ihrem Anwesen im Seeviertel steht Aurian am Fenster in dem kleinen Erker ihres Schlafgemachs und blickt auf den dunklen See hinaus. Nicht, dass es viel zu sehen gäbe und selbst wenn es so wäre, die Magierin würde es wohl kaum wahrnehmen. Zu sehr ist die Halbelbe in Gedanken versunken. Es ist einige Siebentage her, dass die letzten Botenkinder der Steinfaust das Anwesen verlassen haben, mehr oder weniger wieder genesen. Und nicht alle hatten es geschafft. Mit Grauen denkt sie an jene zurück, die in ihren Armen gestorben sind. In Summe fünfundzwanzig von ihnen haben sie und ihre beiden Mägde Lyall und Avila in der Zeit der Seuche im Anwesen aufgenommen und gepflegt, als es in der Steinfaust einfach zu viele Kranke wurden, um alle entsprechend versorgen zu können. Drei Mägde waren mitgekommen, hatten sich im Gesindehaus einquartiert und sie unterstützt. Apfelgribs, als Irrlicht immun gegen den Roten Tod, war in den Nächten von Schlafsaal zu Schlafsaal geflattert, um den kleinen Patienten Ängste zu nehmen, Hoffnung zu schenken und vielleicht ein kleines Lächeln auf das eine oder andere Gesichtchen zu zaubern. Denn zu Lachen hatte keiner wirklich viel gehabt in den vergangenen Monden. Aurian selbst war zwischen ihren Diensten bei der Wache und ihren Schützlingen im Anwesen hin und her geeilt, oft an der Grenze der eigenen Kräfte. Und doch, die Tränen der Verzweiflung und der Hilflosigkeit hatte sie sich meist nur gestattet in ihren Räumen zu vergießen, ungesehen von allen anderen.


    Ihre Räume … auch die wurden zum Krankenlager. Nicht für sie, den Göttern sei Dank blieb sie von der Krankheit verschont aber Varin, ihr Hauptmann bei den Wächtern und obendrein bester und besonderer Freund, wurde schwer krank.


    Aurian zieht das graue Dreieckstuch, das sie sich um die Schultern gelegt hat, enger. Trotz der munter im Kamin prasselnden Flammen ist ihr mit einem Mal kalt, eine Kälte, die nicht von einem zu kühlen Raum herrührt, sondern die aus einem selbst, aus dem Inneren kommt. Nur zu gut erinnert sich die Magierin an jenen Tag, als Varin eigentlich nur drei weitere Kinder aus der Steinfaust zu ihr bringen wollte. Schon am ersten Blick war ihr klar gewesen, dass etwas mit ihm nicht stimmte. Entsetzlich blass, kalter Schweiß auf der Stirn, seltsam glänzende Augen. Doch er hatte abgewunken, es sei alles in Ordnung. Und dann war er im Gang vor den Zimmern im ersten Stock umgekippt wie ein gefällter Baum. Gemeinsam mit Lyall hatte sie es irgendwie geschafft, ihn in ihr Schlafzimmer und in ihr Bett zu bugsieren, wo er dann für viele Siebentage geblieben war. Sitech hatte schon seine eisigen Finger nach ihm ausgestreckt, es sich aber dann doch nach einer gefühlten Ewigkeit anders überlegt. Aurian hatte Varin gepflegt und ihr eigenes Nachtlager auf den Diwan im Arbeitszimmer nebenan verlegt. Und doch in den schlimmsten Nächten hatte sie auf dem Fell vor dem Kamin am Boden geschlafen, aus Angst, nicht zu merken, wenn es ihrem Freund schlechter ginge. In seinem Fieberwahn sah er das nicht so, wollte ihr helfen, er sei gesund und kräftig, hatte Varin ihr ein ums andere Mal erklärt. Und im nächsten Moment nicht gewusst wo er war, wer sie war und sich die Seele aus dem Leib gehustet. Der Weg zurück war lang gewesen und Varin war einer der Letzten gewesen, der in die Steinfaust zurück gekehrt war.


    Nun war es still geworden im Anwesen, bis auf die eigentlichen Bewohner waren alle anderen wieder fort. Und obgleich sie es mehr oder weniger unbeschadet überstanden hatten, hatten die letzten Monde ihre Spuren hinterlassen, so wie in der gesamten Stadt. Mit einem Seufzen wendet Aurian sich von ihrem Fenster ab. Sie sollte sich eigentlich um die Verwaltungsaufgaben des Anwesens kümmern doch die Halbelbe kann sich nicht dazu durchringen. Sie weiß auch so, dass es nicht gut um die Finanzen bestellt ist. Einige ihrer verpachteten Flächen stehen nun ohne Pächter da, Einnahmen, auf die sie angewiesen war. Ihr Sold reicht gerade mal so, das Anwesen in den Grundzügen zu erhalten. Der Rote Tod hat Talyra vielleicht verlassen, doch seine Spuren werden sie alle noch lange verfolgen und beschäftigen.


    Aurian löscht die Kerzen und schlüpft aus ihren Kleidern. Morgen früh ist sie zum Wachdienst am Verder Tor eingeteilt, sodass sie es sich nicht erlauben kann, so lange im Bett zu bleiben wie es ihr gefällt. Kurz zögert sie, dann kriecht sie zwischen die Laken und fällt in einen tiefen Schlaf.

    Cay gute Besserung!

    ... hat uns das Wetter heute sämtliche Pläne versaut.

    ... ist das Baby eben das erste Mal allein eingeschlafen

    ... merk ich jeden Tag wie er ein Stückchen eigenständiger wird

    ... find ich das das definitiv noch fehlt.

    ... war heute der erste private Babytreff - spazieren gehen mit der besten Freundin und deren Tochter.

    ... regnet und stürmts jetzt.

    ... mampf ich Torte während der Junior sein Nachmittagsschläfchen hält.