Beiträge von Lyall

    ... reißen die schlechten Nachrichten einfach nicht ab

    ... will sich das Leben irwie nicht beruhigen

    ... bin ich verwirrt und ich hasse Verwirrung! :tipsy:

    ... wünsche ich euch einen schönen Tag und hoffe, dass es bei euch besser läuft <3

    Es gibt keinen Schmerz, dessen Grenzen sich nicht weiten lassen.

    Gabriel Burns – Folge 33 „Schmerz“




    Jul 521 - später Abend



    Schmale Bänder aus Dampf winden sich träge aufwärts in Richtung Zimmerdecke, wie eine fragile Prozession winzigster Wassermoleküle, die sich scheinbar zum Rhythmus einer unhörbaren Melodie tanzend empor erheben. Dennoch werden sie dieses gemeinsame Ziel nie als Verbund erreichen.

    Sei es die Störung durch Lyalls ruhigen, stetigen Atem, der den Zusammenhalt der gläsern durchscheinenden Partikel schreckhaft auseinanderreißen lässt oder ihre ganz eigene Entscheidung auf der Hälfte ihres Weges nun noch lieber mit einsamen Luftmolekülen eine Partnerschaft einzugehen, die Luft kurz weiter mit Feuchtigkeit zu schwängern, um sich dann erneut als winzige Wassertropfen auf den glatten, kühlen Oberflächen von Töpfen und Pfannen niederzuschlagen… schlussendlich werden die geisterhaft wabernden Gebilde zerstört und die Bänder zerfasern zu flüchtigem Nichts.

    Der Ursprung dieses Phänomens ist ein großer wassergefüllter Zuber, dessen heißer Inhalt in der feuchtwarmen Umgebung nur langsam abzukühlen beginnt. Unter der Oberfläche des milchig weißen Wassers schwimmen Wäschestücke, wie Bettlaken oder Kopfkissen und harren geduldig ihrer Reinigung. Eines der Laken hat es zumindest schon auf den Rand des Zubers sowie halb auf ein hölzernes Brett geschafft, um dort eigentlich von der Wargin mit einem Stück Seife und dem Wäschebleuel ordentlich bearbeitet zu werden. Allerdings liegt es dort schon - noch gänzlich unbehelligt von Seife und Schlagholz- seit geraumer Zeit, trocknet hier und da schon wieder leicht ein und wirkt dabei, wie die nachlässig abgestreifte Haut einer riesigen Schlange.


    Auf einem niedrigen dreibeinigen Schemel sitzend, den Oberkörper leicht vornübergebeugt und mit auf dem Rand des hölzernen Zubers ruhenden Armen, ist Lyall in der einlullenden Wärme der Küche eingenickt. Ihr Atem ist regelmäßig und leise, verrät damit etwas über die innere Ruhe, die sie gerade in ihren Träumen auskosten kann und ein angedeutetes Lächeln lässt auf einen schönen Moment hindeuten, den sie erneut durchleben darf. Tatsächlich träumt ihr Geist von glücklicheren Tagen, welche zwar zeitlich gesehen zum Teil nicht in allzu ferner Vergangenheit liegen, emotional gesehen dafür umso mehr; in unzusammenhängender Reihenfolge spult ihr Innerstes Bilder ab… ihr erstes , scheues Aufeinandertreffen mit ihrem wunderbaren Shida‘ya Cinaéd auf dem Blumenball, Aneirins und ihr Ausflug zum Perlenhafen, die wilde Hatz mit Kaney und Ragna durch das flirrende Schattenspiel des Larisgrüns, leuchtende Kaninchen zu Flötentönen tanzend, Avilas lachendes Gesicht abgewandt von der gleißenden Sommersonne, umspielt von den üppig blühenden Rosen des de Winter`schen Gartens, das Gesicht ihres Geliebten, umrahmt vom satten graugrün der Weide am Ufer des Ildorel… so als ob ihre Seele sich selbst daran erinnern muss, dass auch schöne Dinge auf Rohas weitem Rund warten, als ausschließlich Krankheit, Verzweiflung und Tod. Doch je mehr sie in den Schlaf übergleitet, sich ihre Muskeln weiter entspannen, desto lockerer wird wiederum ihr Griff um das Seifenstück. Allmählich gleitet es fort, sich aus der Umklammerung der Finger schleichend, hinab zur Wasseroberfläche strebend. Zwischen den Fingerspitzen verweilt es kurz, als wäre es unschlüssig, ob es den Sprung in das Wasser wagen soll, doch ein bald darauffolgendes platschendes „Blubb“ zeigt an, dass das Stück gepresste Sauberkeit die Wasseroberfläche durchbrochen hat. Die Ohren der Wargin zucken, als sie das Geräusch vernehmen und dieser lapidare Sinnesreiz unterbindet abrupt Lyalls weitere Reise in das Reich der Träume.


    Obgleich das Kaminfeuer die Küche mit einem blassen sanftgoldenen Schein überzieht, blinzelt die schwarzhaarige Frau mehrmals und ihre Augen müssen sich kurz an den schummrigen Schein gewöhnen. Einen Moment ist die Drachenländerin irritiert, als die mit fabelhaft unnatürlich grell gemalten Traumbilder in ihrem Kopf gegen die spröde Gegenwart des Hier und Jetzt kämpfen, jedes der Beiden nach der Vorherrschaft über ihr Bewusstsein strebend, doch schlussendlich siegt die glanzlose Gegenwart und lässt die freudigen Erinnerungen, wie durch auffrischende Winde fortgescheuchte Wolkenfetzen, unsanft zerreißen. Ein paar Herzschläge lang muss sich erst orientieren, doch schnell dämmert ihr, wo sie sich befindet und welcher Tätigkeit sie nachzugehen vorhatte. Ernüchtert und mit traurig herabhängenden Ohren seufzt Lyall tief, reibt sich mit einem Handrücken über die mit unschön dunklen Ringen verhangenen Augen. Ungelenk angelt sie im weißlich trüben Wasser des Bottichs nach dem aus ihren Händen entfleuchten Seifenstück und beginnt erneut mechanisch den vor ihr auskühlenden Leinenstoff zu bearbeiten, in den die kränkelnden Essenzen der vielen Kinder sprichwörtlich eingesickert sind.

    Wie ein unsichtbares Miasma, hatte sich die Krankheit an die Bevölkerung herangeschlichen, war still und unberechenbar durch die Stadt gekrochen, hatte vor nichts und niemandem Halt gemacht. Manche Völker waren gegen diese Krankheit immun, wie man nach einiger Zeit feststellte, doch auch die von der Roten Seuche verschonten Individuen litten und darbten, da auch sie die Drangsal und das Sterben von Freunden, Verwandten und Familienmitgliedern hilflos miterleben mussten. Anfangs war man zuversichtlich und voller Hoffnung gewesen, dass das Unheil schnell überwunden werden würde, war man doch schon mit so vielem in der Vergangenheit fertig geworden und vor allem, da die Anirani und sogar ein medizinisches Gebräu die Krankheit heilen konnten. Doch schließlich waren in immer kürzeren Abständen zunehmend mehr Personen erkrankt, als dass die Anirani mit ihrer Heilkunst hinterher kamen oder das Heilmittel für alle Notleidenden verfügbar gemacht werden konnte. Die Rote Seuche biss sich heimtückisch fest und schien gar nicht so schnell wieder das Weite suchen zu wollen, wie vormals erhofft. Wie eine ausgehungerte Zecke saugte sie die Stadt förmlich leer, sodass diese schlussendlich bar jeder Hoffnung und Zuversicht war. Hier und da entlud sich aufgestauter Unmut über die zu Beginn der Notlage vom Stadtrat getroffenen Vorsichtsmaßnahmen, wie das Tragen eines Tuchs über Mund und Nase, das Meiden von übermäßigen Kontakten oder auch das Verbot von öffentlichen Veranstaltungen und, damit einhergehend, auch das Schließen der Gasthäuser. Beispielsweise kochten die Gemüter eines Tages über und alles endete in einem Aufstand der Händler, da der Marktplatz zu großen Teilen geräumt und jegliche Stände, welche keine Güter des täglichen Gebrauchs anboten, ersatzlos verboten wurden. Doch der Großteil der Bevölkerung ging - wenn überhaupt - mit gesenkten Köpfen und tuchverhangenen Gesichtern durch die Gassen, vorrangig damit beschäftigt Abstand zu halten und sich selbst vor den üblen Winden zu schützen.


    Die mit winzigen Schaumbläschen überzogene Seife zur Seite legend und den Wäschebleuel kräftig einsetzend fällt ihr auf, dass es sich tatsächlich um Aurians Bettwäsche handelt, welche sie gerade in den Händen hält. Der säuberlich gestickte Buchstabe „A“ lässt daran keinen Zweifel. Infolgedessen taucht Varins Gesicht vor ihrem inneren Auge auf, kränkelnd und grau, dem Tode näher als dem Leben. Denn er ist es gewesen und keines der Kinder, dessen um Genesung kämpfender Leib von Aurian und ihr selbst mit vereinten Kräften in die Schlafstatt ihrer Freundin bugsiert worden war. Viele bange Siebentage hatte er dort verbracht, stets sorgenvoll überwacht von der Halbelbe, die ihn nur selten aus ihren grünen Augen ließ. Noch nie hatte Lyall den kräftigen Mann so zerbrechlich und schwach erlebt, ihre Freundin schon lange nicht mehr so verzweifelt. Ja, eine verzweifelte, tränenreiche und unsagbar zäh dahinkriechende Zeit war es die letzten Zwölfmonde durchaus gewesen, auch wenn diese Worte die vorherrschende emotionale Resignation und Erschöpfung nicht annähernd beschreiben können. Nur sehr langsam hatte sich der Zustand des blonden Mannes gebessert und er hatte letzten Endes ausgezehrt und matt, aber lebendig das Anwesen wieder verlassen können. Vielen der Kinder war dies nicht vergönnt gewesen und sie hatten ihre letzten Stunden im Anwesen verbracht, stetig umsorgt von allen dort verfügbaren Kräften, doch vergebens. Ihre kleinen von Hustenkrämpfen geschüttelten und vom Fieber erschöpften Körper hatten den Kampf gegen die Rote Seuche verloren, taten ihren letzten röchelnden Atemzug in den zitternden Armen einer der auf dem Anwesen Wacht haltenden Frauen.

    Lyall hatte die entsetzliche Erfahrung machen müssen wie es ist, ein sterbendes Kind in den Armen zu halten, Wellen der absoluten Hilflosigkeit gepaart mit Wut und Verzweiflung über sich hinwegwaschen zu lassen, bar jeder Hoffnung auf Errettung. Nun hat sie einen Einblick bekommen, was Aneirin mit Brianna damals hatte durchmachen müssen.

    Nicht, dass sie so vermessen wäre zu glauben, sie wisse nun, wie sich ein Elternteil fühlt, der sein eigen Fleisch und Blut sterben sieht. Aber der ungewollt gewonnene Eindruck genügt ihr, dass ein Teil ihrer Seele für immer tiefe Wunden tragen wird und jedes Mal ein kleiner Teil ihrer selbst dabei gestorben war.


    Kurz blinzelt die Wargin die erneut aufwallenden Tränen hinfort, fokussiert ihren Blick ein paar Herzschläge lang zwanghaft auf die grellorangenen Flammenzungen des Herdfeuers, welche geisterhaft verzerrte Schattenspiele über den Innenraum der Küche tanzen lassen, bevor sie sich wieder der Wäsche zuwendet. Mit rotgeäderten verquollenen Augen waren sie alle ihrer Arbeit nachgegangen, bis jede verfügbare Träne vergossen worden und die absurde Situation eingetreten war, dass sie alle - trotz tiefer Traurig- und Mutlosigkeit - nicht mehr weinen konnten. Weiterhin hatten sie nach außen hin versucht Zuversicht auszustrahlen, was ihnen wohl nur kläglich gelungen war. Aber konnte es ihnen jemand verübeln?

    Auch die Beziehung der Wargin zu ihrem Elben litt sehr, denn kaum hatten sie den freudigen Entschluss gefasst ihrer beider Leben zusammen auf Glyn-y-Defaid in trauter Zweisamkeit zu gestalten, hatte dieser Zukunft das plötzliche und in den Auswirkungen so heftige Auftreten der Seuche ein vorerst jähes Ende beschert. Die Habseligkeiten der Drachenländerin hatten damals allesamt auf einen Handkarren gepasst und waren auch schon sicher auf dem Schafhof angelangt. Doch bevor sie sich richtig einleben und die Anwesenheit ihres Geliebten nun tagtäglich genießen konnte, musste sie ihre Liebe und den Hof schon wieder überstürzt verlassen, um ihrer Freundin und den Kindern in Not zu Hilfe zu eilen. Dass sie nun erneut so lange getrennt von Cinaéd auskommen musste und ihm wiederum in seinem Heim keine Hilfe sein konnte, macht ihr schwer zu schaffen, auch wenn sie um die Notwendigkeit ihres persönlichen (in Anbetracht der vielen zu Beklagenden durchaus als relativ gering einzuschätzenden) Opfers Bescheid wusste. Doch ihr Herz beschwerte diese Last zusätzlich, ließ die Tage lang und die Nächte noch länger werden und der Umstand, dass sie Cin fast nur dann sah, wenn Sithech eines der kleinen Geschöpfe zu sich geholt hatte, machte alles schier unaushaltbar. Tiefe Sorgenfalten haben sich in das sonst so ebenmäßige Gesicht des Elben eingegraben, im roten Feuer seiner Haare blitzen mehr Silberfäden auf, als noch vor der dramatischen Seuche und sein Lachen ist nur noch eine von Lyalls schönen Erinnerungen.

    Ihr Griff um den Wäschebleuel wird fester und ihre Kiefermuskeln spannen sich an, als sie krampfhaft darum bemüht ist die Fassung zu wahren. Ihn so zu sehen riss ihr jedes Mal aufs Neue das Herz aus dem Leib, doch mehr füreinander tun als sich gegenseitig erschöpft und elend in die Arme zu fallen, mit dieser Geste beim Gegenüber zugleich Halt suchend und Trost spendend, hatten sie nicht zu vollbringen vermocht. Viel sprachen sie nicht, sondern konzentrierten sich auf die Gesellschaft des geliebten Wesens, welche endlich wieder in unmittelbarer Nähe warm und voller Leben zu spüren war. Und sollten sie doch leise Worte wechseln, so war die rote Seuche unvermeidlich auch in ihre Gespräche gesickert. Man erkundigte sich mit pochendem Herzen um das Wohlbefinden des Partners als auch der Freunde und Bekannten, inständig auf gute Nachrichten hoffend. Von Glück können beide sagen, dass weder die Bewohner von Glyn-y-defaid, noch des Anwesens Schaden erlitten haben und sie mit dem blanken Schrecken davongekommen sind. Die Drachenländerin betet jeden anbrechenden Tag zur großen Mutter, dass sie diesen unbeschadet übersteht und dankt gleichzeitig dafür, dass sie die vorherigen ohne Erkrankung überstanden hat. Dass sie eine Immunität, wie die Elben besitzt, kann Lyall sich nicht vorstellen. Aber offenbar sind die am Anwesen getroffenen, als auch ihre persönlichen Schutzmaßnahmen, bis zu diesem Zeitpunkt ausreichend gewesen, um nicht der Seuche anheim zu fallen. Und wohlmöglich wird die Wargin dies auch nicht mehr, da seit Blätterfall keine neuen Ansteckungen mehr zu verzeichnen waren und sich der schraubstockartige Griff um die Stadt tatsächlich langsam zu lösen beginnt. Damit begannen jedoch auch unweigerlich die langen Aufräumarbeiten der mehr oder minder provisorischen Krankenlager, bei denen Avila und sie noch Unterstützung durch die Mägde erfahren hatten, doch auch diese haben das de Winter`sche Anwesen bereits verlassen und es sind nur noch Kleinigkeiten zurückgeblieben, wie eben das Wäschewaschen sowie das Auskochen der Laken. Doch sobald die letzten Arbeiten verrichtet worden sind, wird die Wargin wieder zu ihrem Elben eilen, so schnell ihre vier Pfoten sie zu tragen vermögen. Bitterlich gelitten haben sie, dass weiß ein jeder der Beiden, auch wenn sie sich bei jedem Treffen Mut und Standhaftigkeit zugesprochen hatten, zeigte sich in ihren Blicken und Gesten eine tiefschürfende Verlustangst, die sich mit keinem körperlichen Schmerz vergleichen lässt.


    Ihre Freundinnen im Gegenzug verlassen zu müssen ist die Kehrseite der Medaille. Avila hat den Haushalt weiterhin gekonnt im Griff und die meisten schweren Arbeiten, bei denen Lyalls Arbeitskraft nötig gewesen waren, sind schon verrichtet, sodass die Wargin zumindest dahingehend keine Gewissensbisse haben muss. Schließlich wird sie immer herbeieilen, wenn ihre Freundinnen Hilfe brauchen, keine Frage. Der Abschied von Apfelgribs bereitet ihr da schon mehr Sorgen; das zarte Wesen hatte sehr unter ihrem ersten Fortgang gelitten.

    Das Wäscheholz seufzend zur Seite legend und den nassen Stoff mit beiden Händen greifend, taucht sie ein Stück des Lakens erneut unter, dort, wo sich ein kleiner Fleck hartnäckig im Gewebe festkrallt. Obwohl ihre Hände bereits müde und aufgequollen sind rubbelt sie eisern, bis der dunkle Umriss langsam heller zu werden scheint. Ja, müde ist sie bis in die Knochen, wie alle hier. Sie möchte neben Cin ins Bett fallen und für die nächsten Siebentage nicht wieder hervorkommen. Auch Aurian und Avila werden die nächsten Wochen sicherlich für Selbstfürsorge aufwenden müssen; beide gehen zwar tapfer ihrem Tagwerk nach, doch die Erschöpfung steckt auch ihnen in den Gliedern und wie sehr sehnen sich alle nach einer durchgeschlafenen Nacht ohne Unterbrechung durch das leise Wimmern eines kranken Kindes, dem röchelnden Husten derer, nach denen Sithech unnachgiebig griff oder einfach einen Schlaf ohne nervenaufreibende Alpträume… Bald wird sie mir ihrer Wäsche fertig werden, in ihre Kammer gehen und hoffentlich in einen tiefen, traumlosen Schlaf fallen. Einfach nur ein paar ruhige Nächte, Ealara. Für uns alle. Bitte erweise uns diese einfache Gnade…, sinniert sie, nicht ahnend, dass ein paar Stockwerke über ihr auch ihre Freundin eigenen Sorgen nachhängt, bevor auch diese ihr trügerisches Heil im Schlaf sucht.

    ... frohes Neues euch allen <3

    ... hoffe ich, das ihr alle gut reingerutscht seid, wünsche euch viel Gesundheit, Glück und Erfolg im neuen Jahr. Die Hoffnung stirbt zuletzt, dass wir die Beschränkungen zumindest etwas baldigst los sein werden :upsido:

    Ich gestehe, ich erinnere mich nicht *schäm* Aber war auch nicht von Anfang an bei der WS dabei. Auf jeden Fall <3-lich Willkommen zurück und wäre definitiv schön, wenn du hier mitschreiben würdest. :blushsmile:
    Was war/ist Andariel denn für ein Char?

    Hallo Andariel und danke von mir schon mal für das Lob :flirt:


    Fimo stinkt tatsächlich nicht mehr. Also ich habe extra alles an Fenstern aufgemacht was ging, da ich den Stinke-Aspekt auch in Erinnerung hatte, aber es hat nix gemüffelt. Und eigentlich bin ich recht empfindlich, was Gerüche angeht *g*


    Lufttrocknende Modelliermasse hatte ich auch schon mal, aber die ist (wenn wir vom selben reden) recht grob und haftet schlecht an sich selbst. Aber meine Erfahrungen damit sind auch schon wieder uh... etwas länger her. Für Puppen gibt es ja extra Clay, auch in diversen Hautfarben. Habe mehrere im Endzustand als Bildchen bei Pinterest gefunden; die sind echt der Hammer. Aber das so hinzubekommen...

    Das mit dem Dratmodell hab ich auch gesehen, aber ob das in den Ofen muss weiß ich gar nicht.


    Mein nächstes Projekt mit Fimo soll Schmuck sein. Denn Anhänger an sich sind niedlich aber am Ende weiß man nicht, wohin damit. Und am Ohr sollte es eine guter Platz sein :angel:

    Werde im Urlaub mal versuchen dafür Zeit zu finden.

    *entstaub und feucht durchwisch*


    Anscheinend gerade alle schwer im RL beschäftigt.

    Inkl. mir selbst, traurigerweise :uglyrolleyes: Freue mich mega, dass WS wieder online ist, aber komme zu nix... Hoffe zumindest, es geht euch allen gut :grouphug:


    - fühl ich mich den ganzen Tag schon matschig und werde sicher nicht alt

    - bin ich bei Büchern in einen Downloadrausch verfallen und hoffe trotzdem, sie alle bald lesen zu können^^

    - habe ich die ersten paar Teile für mein Halloween-Outfit zusammen :uglycatch:

    Daraus schließe ich es gibt/gab ein Immerlande-LARP? :o


    Wie gesagt, richtig echt geworden. Gibt es von den Klamotten auch Bildchen? :uglycatch:

    Wow, was für gute Ideen. Richtig genial umgesetzt! Die Steine sehen auch voll echt aus; die Goldmarmorierung finde ich cool.

    Vor allem die Zähne und Homer haben es mir angetan.


    Shalhor: Der Simpsonsfan hat sich bestimmt mega gefreut!


    Niniane : Bei welchem LARP kamen die Zähne zum Einsatz? :na:


    Stini: Ja genau, Broschen hat man dasmals viel gemacht! Meine Mutter hatte als ich klein war Ballettschuhe und Rosenblüten gestaltet, die sie dann in einen herzförmigen kleinen ramen geklebt hat. Leider hat das auch schon das Zeitliche gesegnet; aber eher weil das Konstrukt zu Bruch gegangen ist (fiel vom Schrank)

    :tipsy:


    edit: Äh... bestimmt haben sich alle über die Fimo-Geschenke gefreut Shalhor . Da hab ich irwie bissi dumm geschrieben *facepalm*

    Ich gestehe, dass ich die Biene auch am liebsten habe. Vllt auch, weil es das erste Tierchen war, dass ich gemacht habe :blushsmile:

    Und die war auch recht leicht zu machen! Sie hat sogar einen kleinen Stachel :))


    Genau in den 80ern! Grundschulzeit! ^^ Naja, also es KÖNNTE noch funktionieren. Es trocknet zwar aus aber ich habe gehört, dass das recht lange dauert. Ich habe meine in einer Ziplocktüte untergebracht.

    Also wenn du es wieder mal hervorholst würde ich gern die Ergebnisse sehen wollen :angel:

    Kizumu : Dankeschön, ich war auch überrascht, wie gut mir das gelungen ist. Aber wie gesagt, im Internet gab es von der Dame halt echt gute Tutorials 8) Tatsächlich habe ich auch nur noch den Kürbis und die Biene, den Rest habe ich schon verschenkt :tipsy:


    Niniane : Oh ja! Auf jeden Fall. Ich bin immer sehr gespannt was man damit machen kann. Ja polymer clay genau so heißt es auch. Aber hier gibt es eigentlich fast nur die Marke Fimo. Und ich hatte jetzt irgendwie keine Lust im Internet zu bestellen :)) Vor allem, da du ja deine Projekte für Kostüme gemacht hast bin ich schon sehr gespannt.

    Ich habe mich dieses Jahr an Fimo versucht, weil ich als kleinen Ausgleich zu meinem "Rumhocker-Job" mal wieder was Kreatives mit den Händen machen wollte. Davor habe ich tatsächlich in all den Jahrzehnten nie was mit Fimo gebastelt und kenne das eher von Freunden, die Perlen o. ä. damit gemacht haben. Aber auch das eher aus "Grundschulzeiten".


    Daher hier die ersten Versuche meinerseits. Es sind kleine Anhänger oder Charms geworden.

    Bis auf das Lama, die Eulen und den Hund (soll übrigens unseren Hund darstellen :)) ): the honor goes to Creative Rachy, die wirklich tolle Tutorials macht und dadurch die Ergebnisse total schön werden.
    Hund ist Eigenkreation auf Basis des Lamas.

    Das Lama sowie die Eulen habe ich auf pinterest als Bild gefunden.


    Habt ihr auch schon mal mit Fimo gebastelt (ich bin sicher, das habt ihr :upsido: ) und wenn ja, was? Man kann damit echt vielseitig kreativ werden und ich habe sogar auf der Fimo-Seite "FIMO leather-effect" gefunden, was ich mir auch richtig interessant vorstelle. Vor allem für's Kostüme basteln.

    Ich habe jedenfalls vor noch ein paar weitere Figuren zu machen. :blushsmile:



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